Czasopisma Naukowe w Sieci (CNS)

Wrocławscy współpracownicy Hansa Franka

  1. Józef Koredczuk ORCiD: 0000-0002-3471-586Xkored@prawo.uni.wroc.pl

Abstract

DIE BRESLAUER MITARBEITER HANS FRANKS

Durch das Prisma des 1935 unter dem Vorsitz Hans Franks veröffentlichten Nationalsozialistischen Handbuchs fur Recht und Gesetzgebung zeigt der Autor die Gestalten der Breslauer Mitverfasser dieses Werkes: Gustav Adolf Walz, Heinrich Carl Lange, Johannes Nagler, Georg Obst und Werner Schötz. Das Nationalsozialistische Handbuch zählt zu den ersten Werken im Dritten Reich, in denen der Versuch unternommen wird, die Grundsätze des kommenden deutschen Rechts und der Gesetzgebung vorzustellen. Der Autor behandelt den wissenschaftlichen Werdegang der genannten Verfasser, besonders an der Breslauer Universität. Er charakterisiert allgemein ihre wissenschaftlichen Errungenschaften, vor allem nach 1933, sowie die Ausarbeitungen, die in das Handbuch übernommen wurden. Diese Analyse ist für ihn die Grundlage einer rechtlichen Refl exion über die Evolution des deutschen Rechts nach 1933: 1) des Völkerrechts und teilweise des Staatsrechts im Zusammenhang mit der Ausarbeitung von G. A. Walz über die deutschen Ansprüche auf das Saargebiet; 2) des Zivilrechts im Zusammenhang mit der Ausarbeitung von H. Lange über das Verhältnis des Nationalsozialismus zum Zivilrecht; 3) des Strafrechts im Zusammenhang mit der Ausarbeitung von J. Nagler über die Sondergerichte; 4) des Scheckrechts im Zusammenhang mit der Ausarbeitung von G. Obst sowie 5) der Gesetzgebung über Geldmittel, Banken und Börsen im Zusammenhang mit der Ausarbeitung von W. Schötz. Die Auswahl der Breslauer Mitverfasser und die Analyse des Inhalts ihrer Ausarbeitungen im Handbuch beweisen, dass die nationalsozialistischen Grundsätze zu diesem Zeitpunkt noch nicht für alle Rechtsgebiete bestimmt waren. Es gab bereits äußerst politisierte Bereiche, wie das Völkerrecht, aber auch solche, die wie das Scheckrecht der Indoktrinierung noch nicht unterworfen waren. Der Autor macht auch auf das formal-dogmatische Vorgehen einiger Mitverfasser des Handbuchs aufmerksam, das von den ideologisch-politischen Bedingtheiten im damaligen Deutschland abstrahierten.

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Studia nad Autorytaryzmem i Totalitaryzmem

30, 2008

Strony od 283 do 300

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