Czasopisma Naukowe w Sieci (CNS)

Papież Pius XI i Polska w dobie totalitaryzmów i kryzysu systemu wersalskiego (1933–1939)

  1. Marek Kornat m_kornat@o2.pl

Abstract

PAPST PIUS XI. UND POLEN IN DER ZEIT DER TOTALITARISMEN UND KRISE DES VERSAILLER SYSTEMS (1933–1939)

Die Einstellung des Vatikans zur territorialen Ordnung in Europa der Zwischenkriegszeit unterlag Wandlungen. Mit Sicherheit können drei Phasen dieser Wandlungen angenommen werden: (a) In den 20er Jahren kennzeichneten den Standpunkt des Vatikans Kritizismus und die Überzeugung, dass diese eine dauerhafte Befriedung für das Nachkriegs-Europa nicht brachte und die getroffenen territorialen Entscheidungen sich als zweifelhaft und den Keim neuer Konfl ikte erwiesen. (b) Anfang der 30er Jahre kam der Vatikan zur Überzeugung, dass die Verteidigung des Friedens mit der Verteidigung des status quo in Europa verbunden ist. Pius XI. gab dieser Überzeugung wiederholt Ausdruck. (c) Ende der 30er Jahre, als die appeasement-Politik die aktive Phase erreichte, begann die vatikanische Diplomatie zu meinen, dass diese Politik immerhin das „kleinere Übel“ als der Krieg sei. In der (nicht nur polnischen) Geschichtsschreibung wird seit langem die Meinung geäußert, dass der Vatikan politisch von Italien abhängig war, dass – vor allem in den 30er Jahren – die vatikanische Diplomatie Italiens Außenpolitik unterstützte. Ohne Zweifel muss diese Meinung verifiziert werden. Pius XI. erreichte die Selbständigkeit des Vatikans, die er auch entschlossen verteidigte. Der Autor ist der Meinung, dass ein unrüttelbares iunctim zwischen den Grenzproblemen Polens und der europäischen Sicherheit bestand, und dass der Einspruch Papst Pius XI. Gegen die Ideologie der totalitären Bewegungen ein wichtiges Zeitalterzeugnis im Namen der Kirche gewesen ist.

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Studia nad Autorytaryzmem i Totalitaryzmem

30, 2008

Strony od 163 do 226

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